Wählergemeinschaft DieISERLOHNER e.V.
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Ihr Kandidat

Bürgermeisterkandidat 2020

Michael Joithe

Ihr Bürgermeister 2020
Echt! Anders!

Auf dieser Seite erfahren Sie Details zu meiner Person und zu meinem Werdegang. Bitte zögern Sie nicht, mir Fragen zu stellen, wenn Ihnen hier bestimmte Informationen fehlen.

Die Fakten

Persönliches

Name: Michael Joithe
Geburtsdatum: 7. November 1973 in Letmathe
Familie: verheiratet, eine Tochter
 Wohnort: Iserlohn-Letmathe
Berufliche Tätigkeit:
Geschäftsführender Gesellschafter der Industriereifen Mirgeler GmbH

Mein Unternehmen

Ausbildung & Beruf

Abitur Gymnasium Hohenlimburg – Jahrgang 1993
Bankkaufmann Sparkasse Hagen – Abschluss 1996
Bundeswehr Grundwehrdienst – 1996/97
Studium Wirtschaftswissenschaften FH Dortmund
mit Abschluss als Diplom Betriebswirt – 1998–2002
Geschäftsleitung H. Suess + Co. AG, Schweiz – 2006-2015
Inhaber Media Agentur Joithe – 1993–heute
Geschäftsführer Industriereifen Mirgeler GmbH – 1994–heute

Die lange Version – Vita

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Ich wurde um 23:45 Uhr am 07. November 1973 im Letmather Marienhospital geboren. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in unserer Nachbarstadt Hohenlimburg. 1991 bin ich mit meinen Eltern zurück nach Letmathe gezogen, wo ich noch heute in einem Mehrgenerationenhaus zusammen mit meinen Eltern, meiner Frau und meiner Tochter lebe.
Familiär vorgeprägt habe ich früh meine Liebe zum Fußball entdeckt, man könnte auch sagen, ich bin auf dem Fußballplatz groß geworden. Mit knapp 7 Jahren habe ich schließlich selbst begonnen aktiv zu kicken, statt nur auf den Bolzplätzen der Nachbarschaft. Leider waren mit 16 beide Knie so stark lädiert, dass ich, vor der Wahl stehend mich beidseitig operieren zu lassen oder die Sportart zu wechseln, schließlich die Fußballschuhe an den Nagel gehängt und mich noch einige Jahre auf Volleyball konzentriert habe.
Nach dem Abitur 1993 habe ich zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse gemacht. Noch während der Ausbildung (1994) ergab sich die Gelegenheit unser heutiges Unternehmen zu kaufen, da der Gründer einen Nachfolger suchte. Natürlich habe ich dann zunächst meine Ausbildung beendet und nebenbei im Familienunternehmen mitgearbeitet. Der zweite Teil meiner Ausbildung war dann, nach absolviertem Grundwehrdienst bei der Bundeswehr (1996/97), ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Dortmund mit den Schwerpunkten Personalmanagement, Controlling und Wirtschaftsrecht, welches ich nach acht Semestern als Diplom Betriebswirt (2002) abgeschlossen habe. Zweifellos war es dabei sehr hilfreich, dass ich durch das eigene Unternehmen Theorie und Praxis von Anfang an gut miteinander verbinden konnte. Noch während des Studiums haben meine Frau und ich geheiratet, was auch maßgeblich dazu beigetragen hat, dass ich mich endgültig für das Familienunternehmen entschieden habe. Ich bin durch und durch Familienmensch und daher nun seit 2002 auch „Vollzeit“ in unserem Familienunternehmen tätig.

Apropos Familie…Meine Frau steht seit 1992 an meiner Seite. Seit 1996 wohnen wir zusammen in Letmathe, haben 2000 in Oestrich geheiratet und
2004 wurde unsere Tochter geboren, was meinem Leben abermals einen neuen Fokus gegeben hat.
(Bild: Tölle – Landeskonferenz WJ NRW 2019)

Aber 2004 war auf noch einer weiteren Ebene ein wichtiges Jahr für mich und meine Entwicklung.

Ich wurde Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJ), genauer gesagt dem Kreis Junger Unternehmer Iserlohn (KJU). Der größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren sollte mich und mein Leben prägen wie keine andere Organisation davor oder danach. Nur davon wusste ich 2004 noch nichts…
…denn zu Beginn waren die WJ für mich nur ein Netzwerk, ein Verband, welcher sicherlich geschäftlich vorteilhaft für unser Unternehmen sein würde. Obwohl ich von der Uni stark neoliberal geprägt war, habe ich in den folgenden Jahren durch die Arbeit bei den Junioren mein Welt-, aber auch mein Unternehmerbild stark verändert. Ich hatte das Glück, im Verband die richtigen Leute kennenzulernen und gleichzeitig die Chancen zu ergreifen, die sich mir boten. Die WJ sind in vielerlei Hinsicht persönlichkeitsprägend.

Ich habe gelernt, dass ehrenamtliche Arbeit in der Gesellschaft, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in vielen Projekten, extrem wichtig ist und gleichzeitig sehr viel Spaß machen kann. Der Gesellschaft etwas zurückzugeben ist für einen Unternehmer genauso wichtig, wie das eigene Unternehmen, denn Unternehmen sind auch Teil der Gesellschaft, welche nur „miteinander“ und niemals gegeneinander funktionieren kann.


Meine „Karriere“ innerhalb der WJ hat mich bis in den Bundesvorstand gebracht. Die wohl intensivste Zeit war „mein Jahr“ 2014 als Landesvorsitzender der WJ Nordrhein-Westfalen, mit rund 2.800 Mitgliedern der zweitgrößte Landesverband.

Für die WJ habe ich sechs Jahre im Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunk (WDR) (2011-2016) als Vertreter der jungen Wirtschaft gearbeitet und dort ebenfalls eine Menge Erfahrung mit den Abläufen in großen Behörden mitgenommen. Die Arbeit im Rundfunkrat ist durchaus mit einem Stadtrat vergleichbar.

Durch die WJ ist mein großes Interesse an Bildungs- und Schulpolitik entstanden und auch meine ersten Berührungen mit der Kommunalpolitik. Über mein Engagement in der Schulpflegschaft an der Schule meiner Tochter bin ich schließlich im Vorstand der Stadtschulpflegschaft Iserlohn gelandet, wodurch ich eine Zeit lang stellvertretendes (beratendes) Mitglied im Schulausschuss war.


Dieses Engagement habe ich auf städtischer Ebene Anfang 2019 beendet, da es meinem Selbstverständnis entspricht, gar nicht erst den Eindruck eines Interessenskonflikts mit meinen politischen Ambitionen entstehen zu lassen.

Der Blick von außen und über den Tellerrand

Als Kandidat ohne bisherige politische Laufbahn in einer der etablierten Parteien, stehe ich ganz sicher nicht für das System „Weiter so!“.

Ich denke, es ist Konsens, dass es in Iserlohn nicht so weiter gehen kann wie bisher: Haushalte mit schon geplanten Millionenverlusten, parteipolitisch motivierte Postenvergabe in Verwaltung und Aufsichtsgremien und überteuerte Investitionen wegen politischer Leuchttürme können wir uns nicht weiter erlauben. Es muss ein frischer Wind durch unsere Stadt wehen und mir fehlt die Phantasie, ob das mit einem an eine Partei gebundenen Bürgermeister möglich sein wird.

Ich bin fest davon überzeugt, dass meine Ausbildung, meine Erfahrung als Unternehmer, die ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen Verbänden und meine langjährige Tätigkeit im Rundfunkrat des WDR mir einen unvoreingenommenen Blick auf die nötigen Veränderungen ermöglichen und mir gleichzeitig das Rüstzeug für die vor mir liegenden Aufgaben mitgeben.

Ich kann Ihnen natürlich nicht versprechen, dass sich nach der Wahl umgehend alles zum Besseren verändern wird, denn die Probleme unserer Stadt sind vielschichtig und komplex.

Was ich Ihnen verspreche, sind die folgenden Punkte:

EHRLICHKEIT

Ich werde schonungslos offen über alle Dinge sprechen. Ich werde ganz sicher nicht etwas bewusst verheimlichen, nur um eine Wiederwahl nicht zu gefährden. Wer mir eine Frage stellt, bekommt eine ehrliche Antwort, aber nicht unbedingt die Antwort, die er gerne hören möchte.

ÜBERPARTEILICHKEIT

Ich werde als Bürgermeister ein Bürgermeister aller Bürger aber auch aller Parteien sein. Ein lösungsorientiertes Miteinander muss immer über Parteiinteressen stehen, das gilt ebenso für einen Bürgermeister.

TRANSPARENZ

Ich werde mich dafür einsetzen, dass bei allen Entscheidungen größtmögliche Transparenz herrscht. Die Bürger haben ein Recht darauf, die Fakten offen mitgeteilt zu bekommen, welche den Entscheidungen des Rats zu Grunde liegen.

Dazu gehört für mich auch, dass jeder Bürger die Möglichkeit bekommt, Rats- und Ausschusssitzungen zu verfolgen. Um das zu gewährleisten werde ich anregen, dass alle (öffentlichen) Sitzungen live ins Internet übertragen werden und in einem Archiv Ihnen, den Bürgern, zu Recherchezwecken jederzeit zur Verfügung stehen.

ECHTE BÜRGERBETEILIGUNG

Viele Bürger fühlen sich von der Politik nicht mehr vertreten, was ein Erstarken von extremen Parteien, die eine vermeintliche Alternative mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen versprechen, erkennen lässt.

Den Bürgern unserer Stadt steht meiner Meinung nach ein Mitspracherecht zu. Ich werde mich daher gemeinsam mit der Verwaltung und dem neuen Stadtrat dafür einsetzen, dass neue, innovative Beteiligungsmodelle erarbeitet und umgesetzt werden.

Dazu gehört für mich vor allem, dass bei großen oder sehr strittigen Themen immer Betroffene zu Beteiligten gemacht werden. Der „Runde Tisch“ ist für mich die Regel und nicht die Ausnahme und sollte möglichst schon zu Beginn von Entscheidungsprozessen eingerichtet werden.


Die Entscheidung treffen richtigerweise am Ende die 50+1 gewählten Ratsmitglieder. Aber die Basis für diese Entscheidungen sollte immer ein breiter gesellschaftlicher Diskurs sein.

Komfortzone verlassen!

Von meinem Vater habe ich gelernt, dass man ab und zu abgewogene Risiken eingehen muss, wenn die Situation es erfordert und dass man mit persönlichem Einsatz und Leistungswillen sehr viel erreichen kann. Er hat in den späten 80ern die Komfortzone verlassen und vom Angestellten zum Unternehmer gewechselt. Mit allen Höhen und Tiefen!

NEUE WEGE GEHEN!

1994 habe ich beruflich den gleichen Weg eingeschlagen. Noch während meiner Ausbildung zum Bankkaufmann haben mein Vater und ich unser heutiges Unternehmen gekauft. Ein Schritt ins Ungewisse und sicher ein Risiko, denn weder mein Vater noch ich hatten zuvor etwas mit dieser Branche zu tun….
Natürlich habe ich zunächst meine Ausbildung inklusive Studium beendet und in dieser Zeit phasenweise nur in Teilzeit im eigenen Unternehmen gearbeitet. Der eigene praktische Bezug war dabei während des BWL-Studiums enorm hilfreich.

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Als Unternehmer hat man nicht nur Verantwortung für sich, sein Unternehmen und seine Mitarbeiter. Über meine langjährige Tätigkeit bei den Wirtschaftsjunioren (siehe Ehrenamt) habe ich gelernt, dass man genauso für seine Stadt, seine Region und die Gesellschaft an sich Verantwortung tragen sollte.

Für mich ist dieser Schritt, für ein so wichtiges Amt zu kandidieren, jetzt auch das Verlassen meiner Komfortzone.

Ehrenamt

Bildung

Ehrenamtliches Engagement ist großer Bestandteil meines Lebens.

 Über mein Engagement bei den Wirtschaftsjunioren des
Kreis Junger Unternehmer Iserlohn (KJU) und unzählige Bildungsprojekte habe ich festgestellt, dass mir neben der Verbandsarbeit auch die Entwicklung unseres Bildungssystems sehr am Herzen liegt.