Stadt Iserlohn
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Nachhaltigkeit 2025

Die Zukunft ist erneuerbar!
Fangen wir an!

Nachhaltigkeit sollte das Merkmal aller unserer Entscheidungen und Taten sein, denn die Folgen kommen uns sehr viel teurer, wenn wir weiter machen wie bisher.

Gleichzeitig ist dogmatisches Denken fehl am Platz, denn wenn wir es nicht schaffen Nachhaltigkeit mit Erhalt unseres Wohlstands zu verbinden, wird uns niemand folgen.

Wir lassen die Waldstadt leben.

Während viele Parteien sich in den Wald stellen und ein Foto der Besorgnis veröffentlichen, haben DieISERLOHNER gehandelt.

Machen! Ist wie reden, nur besser!

ÜBER 7.000 BÄUME GEPFLANZT!

Iserlohner Bürger haben sich zu Ihrer Waldstadt bekannt und mit dem Kauf unserer Baumzertifikate ermöglicht, dass inzwischen über 7.000 Bäume bereits gepflanzt werden konnten.

Bezogen auf die zerstörten Flächen ist dies immer noch ein Tropfen auf dem heißen Stein – wir wollen aber ein Zeichen setzen und hoffen, dass sich weitere Verbände und Organisationen anschließen.

Außerdem sind im vom Bereich Forst der Stadt Iserlohn betreuten Stadtwadl inzwischen alle dafür vorgesehenen Flächen neu bepflanzt worden – auch mit den über 7.000 Bäumen aus unserer Aktion!

Trotzdem machen wir weiter mit dem Verkauf von Baumzertifikaten, denn es gibt immer noch genug „private“ Waldflächen, die wir zur Aufforstung unterstützen können.


Gemeinsam für UNSERE Waldstadt!

Zum Projekt

Noch eine Zukunftsvision

Erneuerbare Energie ist in unserem eigenen Interesse.

Als Land, welches über keine nennenswerten fossilen Rohstoffe verfügt, sollten wir ein großes eigenes Interesse daran haben, so weit wie möglich autark zu werden. Je weniger fossile Brennstoffe wir benötigen, umso weniger müssen wir importieren und umso weniger sind wir abhängig.

Der Ausbau der sogenannten erneuerbaren Energien ist demnach völlig losgelöst vom Klimawandel in unserem Interesse.

Photovoltaik (PVA) im Stadtgebiet massiv ausbauen.

Ich wünsche mir, dass Photovoltaik zum Standard für Dächer, Carports, Terrassen-Überdachungen, uvm. wird. In diesem Feld hat Iserlohn enormen Aufholbedarf. Wie kann es sein, dass für 60 Millionen Euro eine neue Schule gebaut wird und auf dem riesiegen Gebäudekomplex wird keine PVA installiert?

Update 2025: Weil man es damals nicht mitgeplant hatte und die Statik des Daches es jetzt nicht mehr zulässt!

ABER: Jeder neu geplante städtische Bau wird jetzt mit PVA geplant und umgesetzt. Nachrüstung von Photovoltaik wird in Kooperation mit den Stadtwerken überall dort umgesetzt, wo die Statik es zulässt und es von den Bedingungen sinnvoll ist. 

Zusätzlich möchte ich als gutes Beispiel voran gehen und unser privates Haus ist inzwischen komplett mit PVA und einem ausreichend großen Speicher versehen, um weite Teile des Jahres vollkommen autark zu sein. Ich möchte zeigen, dass es wirtschaftlich ist und für jeden Hausbesitzer ein Ziel sein sollte.

Bitte öffnen Sie sich dieser Idee und nutzen Sie die Dächer unserer Stadt für nachhaltig Energiegewinnung jenseits von sehr polarisierender Windenergie! Wenn Sie, aus welchem Grund auch immer, Ihr – grundsätzlich geeignetes – Dach nicht selber mit PVA ausstatten möchten, verpachten Sie Ihr Dach bitte, damit ein anderer diese Fläche nutzen kann. Danke!

Iserlohn kann und soll energieoptimierte Modellkommune werden!

Intelligente Speichertechnologien nutzen.

Aber weiterhin gilt:

Da insbesondere bei Photovoltaik die Erzeugung und der Bedarf des Strom zeitlich nicht immer zusammen fallen, müssen intelligente Speichertechnologien erforscht und eingesetzt werden. Ich halte die Umwandlung/Speicherung von überschüssigem Sonnenstrom in Wasserstoff immer noch für eine Zukunftstechnologie. Die Effizienz, der Wirkungsgrad wird ständig vebessert und Iserlohn kann auch in diesem Themenkomplex ein Vorreiterrolle einnehmen.

Neben einer Speicherung in Wasserstoff halte ich die praxisnahe Forschung der Firma REMONDIS im Bereich der „Second-Use-Batterie“ für sehr interessant. Hierbei werden ausgediente PKW-Batterien genutzt um riesige Akku-Speicher aufzubauen, in welchem überschüssiger Strom zwischengespeichert wird.

Beide Technologien möchte ich unter Einbeziehung unserer Hochschulen in Iserlohn vorantreiben. Damit können wir nicht nur die ersten Schritte in Richtung einer komplett energieautarken Kommune machen, sondern werden zusätzlich als Standort für in diesem Bereich forschende Unternehmen interessant.

Update 2025:
Ich habe viele Gespräche mit vielen verschiedenen Menschen und Institutionen geführt. Iserlohn ist Mitglied in mehreren Netzwerken rund um das Thema Wasserstoff. Auch Gespräche mit Professoren unserer Fachhochschule finden statt, hängen aber regelmäßig wegen unklarer finanzieller Ausstattung durch das Land NRW. 


Ich verspreche, auch dieses Thema wird weiter oben auf meiner Agenda bleiben, aber hier ist die Stadt natürlich auf Dritte angewiesen!

Alle Bürger unserer Stadt können und sollen davon profitieren.

Bei der Umsetzung der genannten Ideen möchte ich versuchen zu erreichen, dass möglichst alle Bürger unserer Stadt davon profitieren. Zunächst können wir alle über den Strompreis davon profitieren. 

Zusätzlich möchte ich die Umsetzung und Finanzierung dieser Zukunftsvision bestenfalls mit Hilfe von Bürger-Genossenschaften prüfen, um unabhängig von den „Big Four“ der Stromkonzerne zu werden.

Bürger für Bürger – Gemeinsam in eine saubere Zukunft!

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