Wählergemeinschaft DieISERLOHNER e.V.
mail[at]michael-joithe.de

Nachhaltigkeit

Bürgermeisterkandidat 2020

Die Zukunft ist erneuerbar!
Fangen wir an!

Nachhaltigkeit sollte das Merkmal aller unserer Entscheidungen und Taten sein, denn die Folgen kommen uns sehr viel teurer, wenn wir weiter machen wie bisher.

Gleichzeitig ist dogmatisches Denken fehl am Platz, denn wenn wir es nicht schaffen Nachhaltigkeit mit Erhalt unseres Wohlstands zu verbinden, wird uns niemand folgen.

Wir lassen die Waldstadt leben.

Der Waldbestand auf unserem Stadtgebiet ist lt. aktueller Schätzungen zu rund 40% zerstört. Die Abholzung ist bereits im vollen Gange. Während viele Parteien sich in den Wald stellen und ein Foto der Besorgnis veröffentlichen, haben DieISERLOHNER gehandelt.

Machen! Ist wie reden, nur besser!

Iserlohner Bürger haben sich zu Ihrer Waldstadt bekannt und mit dem Kauf unserer Baumzertifikate ermöglicht, dass wir die ersten 1.000 Bäume bereits pflanzen können. Die zweiten tausend Bäume sind ebenfalls bereits gekauft und werden, sobald es die Umstände zulassen, gepflanzt. Bezogen auf die zerstörten Flächen ist dies ein Tropfen auf dem heißen Stein – wir wollen aber ein Zeichen setzen und hoffen, dass sich weitere Verbände und Organisationen anschließen.

Gemeinsam für UNSERE Waldstadt!

Zum Projekt

Noch eine Zukunftsvision

Erneuerbare Energie ist in unserem eigenen Interesse.

Als Land, welches über keine nennenswerten fossilen Rohstoffe verfügt, sollten wir ein großes eigenes Interesse daran haben, so weit wie möglich autark zu werden. Je weniger fossile Brennstoffe wir benötigen, umso weniger müssen wir importieren und umso weniger sind wir abhängig.

Der Ausbau der sogenannten erneuerbaren Energien ist demnach völlig losgelöst vom Klimawandel in unserem Interesse.

Photovoltaik (PVA) im Stadtgebiet massiv ausbauen.

Ich wünsche mir, dass Photovoltaik zum Standard für Dächer, Carports, Terrassen-Überdachungen, uvm. wird. In diesem Feld hat Iserlohn enormen Aufholbedarf. Wie kann es sein, dass für 60 Millionen Euro eine neue Schule gebaut wird und auf dem riesiegen Gebäudekomplex wird keine PVA installiert?

Ich möchte, dass der „Heimatversorger“ in Zusammenarbeit mit unseren Hochschulen einer flächendeckenden PVA Versorgung auf dem Stadtgebiet Priorität einräumt.

Iserlohn kann und soll energieoptimierte Modellkommune werden!

Intelligente Speichertechnologien nutzen.

Da insbesondere bei Photovoltaik die Erzeugung und der Bedarf des Strom zeitlich nicht immer zusammen fallen, müssen intelligente Speichertechnologien erforscht und eingesetzt werden. Ich halte die Umwandlung/Speicherung von überschüssigem Sonnenstrom in Wasserstoff für eine Zukunftstechnologie. Die Effizienz, der Wirkungsgrad wird ständig vebessert und Iserlohn kann auch in diesem Themenkomplex ein Vorreiterrolle einnehmen.

Neben einer Speicherung in Wasserstoff halte ich die praxisnahe Forschung der Firma REMONDIS im Bereich der „Second-Use-Batterie“ für sehr interessant. Hierbei werden ausgediente PKW-Batterien genutzt um riesige Akku-Speicher aufzubauen, in welchem überschüssiger Strom zwischengespeichert wird.

Beide Technologien möchte ich unter Einbeziehung unserer Hochschulen in Iserlohn vorantreiben. Damit können wir nicht nur die ersten Schritte in Richtung einer komplett energieautarken Kommune machen, sondern werden zusätzlich als Standort für in diesem Bereich forschende Unternehmen interessant.

Alle Bürger unserer Stadt können und sollen davon profitieren.

Bei der Umsetzung der genannten Ideen möchte ich versuchen zu erreichen, dass möglichst alle Bürger unserer Stadt davon profitieren. Zunächst können wir alle über den Strompreis davon profitieren. 

Zusätzlich möchte ich die Umsetzung und Finanzierung dieser Zukunftsvision bestenfalls mit Hilfe von Bürger-Genossenschaften prüfen, um unabhängig von den „Big Four“ der Stromkonzerne zu werden.

Bürger für Bürger – Gemeinsam in eine saubere Zukunft!

Noch Zukunftsvision – bald vielleicht „nachhaltige“ Realität.

Natürlich sind dies aktuell noch theoretische Überlegungen und Iserlohn hat aktuell mehr als genug Baustellen der Stadtentwicklung. Trotzdem können wir mit kleinen Schritten planen und diese Vision Wirklichkeit werden lassen. Wir müssen uns als Pilotstandort bewerben und alle Fördermöglichkeiten ausloten.

Ein Anfang kann die Priorisierung von PVA Anlagen bei Neubauten und eine Nachrüstung auf allen geeigneten Dächern kommunaler Immobilien sein.

Um eine Idee wahr werden zu lassen, muss man mit dem ersten Schritt anfangen!

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